Wanderfreunde gesucht

Haben Sie Lust auf ein abwechslungsreiches Ehrenamt an der frischen Luft?

Die Aufgaben der Wegebetreuung sind die regelmäßige Kontrolle der Wanderwege und ihrer Einrichtungen (Wegweiser, Zugänge zu den Wanderwegen und Markierungen) auf Vollständigkeit und Verlässlichkeit.
Die Markierungen werden mit Aufklebern an Laternenpfählen, oder mit Farbe und Pinsel an Bäumen angebracht. Außerdem werden Zweige geschnitten, die die Markierungen verdecken. 
Der Wegewart macht auch Meldungen bei den Gemeinden, falls Wege zugewachsen oder durch z.B. umgestürzte Bäume blockiert sind.

Ein erfahrener Wegewart führt eine Einweisung durch und stellt das Werkzeug zur Verfügung. Einmal jährlich treffen sich die Wegewarte im Hamburger Raum, um einen Erfahrungsaustausch durchzuführen.
Die Arbeit ist wichtig, damit sich Wanderer nicht verlaufen. Sie ist auch Fundament eines wachsenden Wandertourismus in Norddeutschland. Indem sie hilft, Besucher sinnvoll zu lenken, ist Wegearbeit aktiver Naturschutz.

Ein dauerhaft gut gepflegtes und ausreichend markiertes Netz von Wanderwegen stellt ein wesentliches Entscheidungsmerkmal für den Gast bei der Wahl und der Bewertung einer Wanderregion dar.
Insgesamt ein abwechslungsreiches Ehrenamt an der frischen Luft, selbstständig durchzuführen, ohne Termin und Länge. Von November bis April legen sie wetterbedingt eine Pause ein.

Der Wanderweg 30 "Hohes Elbufer"

2. Etappe – Geesthacht - Lauenburg – 18 km

An der Kreuzung Berliner Straße / Ziegenkrug steigen wir die Treppe hoch, wieder mit dem gelben Pfeil und schwarzer Umrandung markiert. Hinter dem Gasthof "Alte Försterei" führt der Weg in den Wald, später am Speicherbecken entlang und dann abwärts über die Rohre des Pumpspeicherwerks an die Elbuferstraße in Krümmel. Nun geht es immer an der Elbe entlang, vorbei am AKW nach Tesperhude, wo wir verschiedene Einkehrmöglichkeiten finden. Den Pfeilen folgend geht es wieder etwas landeinwärts in den Wald und nach ca. 6 km erreichen wir den Ortsteil Sandkrug (Hier befand sich vor vielen Jahrhunderten eine Furt durch die Elbe). Kurz dahinter können wir einen Abstecher zu den Wallanlagen der Ertheneburg aus dem 11. bis 12. Jh. einschieben.

Einen Kilometer später kommen wir wieder direkt an die Geestkante mit schönen Ausblicken auf Elbe und Marschland. Nach einer Wiese an der Elbe gehen wir weiter auf der Höhe den schmalen Oberstleutnantweg. Vorbei am Schwimmbad, erreichen wir nun die Albinuisstraße, gehen nach rechts und kurz darauf die "Himmelstreppe" hinunter in die sehenswerte Lauenburger Altstadt, mit Schifffahrtsmuseum, Fachwerkhäusern und Kirche. Hier am Ende befindet sich der Lauenburger Bahnhof, Busse starten in der Oberstadt.

Highlights des Weges 30:

Pumpspeicherwerk
Tesperhude
Sandkrug Furt
Wallanlagen/Ertheneburg
Oberstleutnantweg mit Geologischen Besonderheiten
Lauenburger Altstadt

 

 

 

 

Der Wanderweg 34

Escheburg (ES) – Schwarzenbek (SCHW) 17 km

Parken in der Straße Bistal Richtung Fahrendorf.
Wir gehen abwärts in die Bistal-Schlucht, biegen hinter der Bis rechts auf einen Weg, der nun mit gelben Pfeilen markiert ist.

Nach dem Tal folgen wir dem Weg nach Osten, so kommen wir nach Hohenhorn (ein anderer Pfeil führt geradeaus nach Friedrichsruh - Weg 33).
Auf dem Weg "Zum Schießstand" biegen wir von der B 404 ab und gehen über die Felder nach Worth. Auf der Straße "An der Schmiede" gehen wir weiter, überqueren die K 67 und kommen durch den Rülauer Forst nach Schwarzenbek.

Rückfahrt von Schwarzenbek – Geesthacht – Escheburg zum Bistal.

Highlights des Weges 34:

Bistal, der Bach hat sich bei der Überwindung des Höhenunterschiedes von 40 Metern nach der Eiszeit tief in den Hang des Elbe-Urstromtals eingeschnitten.
Hohenhorner Kirche
Worther Kirche mit Steinmauer-Kirchhof
Rülauer Forst

 

   

Fotos: privat