Podiumsdiskussion „Arbeiten im Exil“

Wohnen und Arbeiten sind die wichtigsten Faktoren, um in einem fremden Land Fuß zu fassen.

Foto: SHiP - Stiftung Haus im Park

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Doch wie kann der berufliche Neustart in einem noch unbekannten Land gelingen? Welche entscheidenden Weichenstellungen sind notwendig, damit Menschen im Exil qualifizierter Arbeit nachgehen können?

Diese und weitere Fragestellungen wurden am 11. Februar 2020 bei der Veranstaltung „Arbeiten im Exil“ lebendig diskutiert.

Zwei bereits in ihren Herkunftsländern gut ausgebildete junge Männer – Omid Rezaee, Journalist aus dem Iran und Asshab Dulaimi, Arzt aus dem Irak – ließen etwa 80 Gäste an ihrem beruflichen Weg in Hamburg teilhaben. 

Weitere Podiumsgäste waren Birgit Langhammer, NDR Info, Birte Steller, Leiterin des Referats Arbeitsmarktintegration für Geflüchtete und Zuwanderer und Girija Harland, Vorsitzende des Vereins Bergedorfer für Völkerverständigung. Fachlich versiert und gut aufgelegt hat das Podium mit reflektierten Positionen und seiner Offenheit für Fragen aus dem Publikum überzeugt.

Eingerahmt hat die so informative wie kurzweilige Veranstaltung des Vereins Bergedorfer für Völkerverständigung und der Körber-Stiftung ein Markt Bergedorfer Träger, Initiativen und Behörden. Zahlreiche Gäste nutzten ihn, um sich zum Thema Arbeitsmarktzugang für Geflüchtete zu informieren.